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Humboldt-Universität zu Berlin - Kultur-, Sozial- und Bildungswissen­schaftliche Fakultät - Winckelmann-Institut

Abstract Johannes Friedl

 

Zeichentheoretische Untersuchungen zur Repräsentation des römischen Kaisers auf Münzen der Reichsprägung der späten Kaiserzeit (Arbeitstitel)

 

Im Zentrum der Arbeit steht das Phänomen inhaltlich komplementärer, nicht eng deskriptiv zueinander stehender Verbindungen von Legende und Bild, ein Phänomen, das in der Späten Kaiserzeit und Spätantike an quantitativer Menge auf Münzen zunimmt. Zum einen soll die Tendenz ihrer Zunahme quantitativ belegt werden, andererseits sollen die Münztypen innerhalb ihres historischen Kontextes in ihrer spezifischen Qualität untersucht werden: Dies führt in einem ersten Schritt zur Frage, wie durch Legende und Bild auf Münzen Bedeutung erzeugt wird; so dann, wie entsprechende Bedeutungen in den konkreten, historischen Kontexten eingebettet sind. Letztendlich sind die Münzen der römischen Reichsprägung aber wichtige Zeugnisse der kaiserlichen Repräsentation der Späten Kaiserzeit und Spätantike, so dass die Frage erlaubt ist, ob und inwiefern inhaltlich strukturelle Veränderungen des Mediums Münze spezifische Veränderungen in der Kommunikation kaiserlicher Repräsentation widerspiegeln bzw. inwiefern diese Veränderungen allgemeinen Veränderungsprozessen der Spätantike unterliegen.