Humboldt-Universität zu Berlin - Kultur-, Sozial- und Bildungswissen­schaftliche Fakultät - Winckelmann-Institut

Trip to Nottingham 4. - 11. März 2015

Hier findet ihr einen kurzen Bericht und einige Fotos von der Q-Kollegs-Reise nach Nottingham

Anfang März diesen Jahres war es wieder so weit. Unsere 6 Berliner Fellows und die zwei Koordinatoren (Christioph Klose - Koordinator und Henriette Engel - SHK) machten sich auf den Weg nach Nottingham. Aufgenommen wurden sie, wie üblich, von den Nottinghamer Fellows des diesjährigen Q-Kollegs. Ein wichtiger Teil des Besuches bestand darin, das Campusleben sowie die Lehre an der Uni Nottingham genauer gesagt am Department of Classics kennen zu lernen. Dazu nahmen uns die englischen Fellows in einige ihrer Vorlesungen und Seminare mit. Als kleine Besonderheit bietet der Campus neben seiner idyllischen Atmosphäre auch ein Uni-internes Museum, in dem uns Will Leveritt einen Workshop mit Handling-Session anbot.

 

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Abb. Henriette Engel Abb. Henriette Engel
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Abb. Henriette Engel Abb. Henriette Engel

 


 

Aber auch außerhalb des Campus gibt es in Nottingham einiges zu entdecken:
Im Nottingham Castle Museum bekamen wir eine Führung durch die Nemi-Sammlung, die neben vielen Kleinfunden auch zwei besondere Schätze beherbergt - ein antikes Ton-Modell des Tempels und die Herme der Fundilia.

 

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Abb. Henriette Engel Abb. Henriette Engel Abb. Henriette Engel

 


 

Später besichtigten wir auch das Schloss selbst- und wie überall in Nottingham darf natürlich auch hier eine Erinnerung an Robin Hood nicht fehlen.

 

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Abb. Henriette Engel Abb. Henriette Engel

 


 

Im Nottingham Castle gibt es neben einigen Kopien antiker Stücke, wie der berühmten Portland Vase, vor allem neuzeitliche und moderne Kunst, sowie Kultur- und Regionalgeschichtliches.

 

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Abb. Henriette Engel Abb. Henriette Engel Abb. Henriette Engel

 


 

Zurück an der Uni wandten wir uns wieder stärker dem wissenschaftlichen Austausch zu. In einem kleinen Workshop präsentierten die Fellows ihrer Ideen zu ihren eigenen Forschungsfragen. Diese wurden diskutiert; Anregungen wurden gegeben, um neue Methoden oder Vergleichsstücke in die zukünftige Arbeit mit einzubauen. Die Thesen werden während des Sommersemesters weiterentwickelt, um schließlich in der Abschlusswoche des Q-Kollegs im September in einer studentischen Konferenz „New Investigations on the Ara Pacis and Beyond“ in Form eines Papers vorgestellt zu werden.

 

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Abb. Henriette Engel

 

Hinten: (v.l.n.r.)                   Tom Ingram, Karina Field, Scarlett Isbell, Kathrin Stenzel, Sophie

                                           Menge, Victoria Rudolph

Vorn: (v.l.n.r.)                      Emil Knapschinski, Rebecca Staymann, Tracey Long, Henriette Engel,

                                           Christoph Klose, Fergus Rüter, Carolina Osses

 


 

Als weiteres Highlight begaben wir uns dieses Jahr nach London auf Entdeckungsreise ins British Museum. Dort stießen wir auf einige „altbekannte Gesichter“ und Objekte, aber natürlich auch sehr viel neues und spannendes.

 

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Abb. Henriette Engel Abb. Henriette Engel

Abb. Henriette Engel

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Abb. Henriette Engel Abb. Henriette Engel

Abb. Henriette Engel


 

Und nach einem langen Tag im Museum hatten wir uns ein gemütliches Essen im Pub auch redlich verdient.

 

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Abb. Henriette Engel Abb. Henriette Engel Abb. Henriette Engel

 


 

Am letzten Tag unseres Besuchs machten wir uns auf, die „finsteren Seiten“ Nottinghams zu erkunden. In einer geführten Tour begaben wir uns zunächst in die Nottingham Caves – natürlich sahen wir nur ein paar der fast 500 von Menschen in den Sandstein gehauenen Höhlen, die eine Stadt unter der Stadt bilden.

 

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Abb. Henriette Engel         

 


 

Danach ging es weiter in die Galleries of Justice Museum. Hier bekamen wir eine Führung durch das alte Gerichtsgebäude und das dazugehörige Gefängnis – und obwohl wir an einem schönen sonnigen Tag und frohgemutes dort durchspazierten, wollte wohl keiner in die düsteren Tage zurück versetzt werden, in denen man hier bei Wasser und Brot in Eiseskälte festsaß oder – noch schlimmer – auf seine Hinrichtung warten musste.

 

IMG_2050.JPG Abb. Henriette Engel

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Abb. Henriette Engel Abb. Henriette Engel

 


 

Nach einem abschließenden gemeinsamen Essen war unsere Woche auch leider schon wieder vorbei und wir mussten uns von unseren Gastgebern verabschieden. Aber nach dieser ereignisreichen Woche blickten nun alle Fellows gespannt der Workshop-Woche in Berlin entgegen, die nicht nur die erarbeiteten akademischen Ergebnisse zu Tage bringen soll, sondern auch ein Wiedersehen von neu entstandenen Freundschaften bedeutet.